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BGH bestätigt Urteil der 9. Strafkammer wegen versuchten Mordes einer Frau in Braunschweiger Innenstadt

Mit Beschluss vom 22.09.2020 (6 StR 273/20) hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision des Angeklagten gegen das Urteil der Schwurgerichtskammer vom 20.03.2020 (9 Ks 2/20) als unbegründet verworfen. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

Am 20.03.2020 war der Angeklagte wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 10 Jahren verurteilt worden. Die Kammer hat das Mordmerkmal der Heimtücke bejaht.

Der Angeklagte hatte in einer Bar in der Friedrich-Wilhelm-Straße in Braunschweig am 22.09.2019 eine Bekannte bzw. zeitweilige Geliebte, die ihn zuvor angezeigt und für einige Tage in Untersuchungshaft gebracht hatte, mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Damit habe sich der Angeklagte für die vermeintlich ungerechtfertigte Anzeige seiner Bekannten rächen wollen (vgl. Pressevorschau März 2020).



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Pressesprecherin

Landgericht Braunschweig

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Tel.: 0531 488-2374 bzw. 0178 3407304

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Artikel-Informationen

erstellt am:
13.10.2020

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