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BGH bestätigt Urteil des Landgerichts gegen Box-Trainer wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes


Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision des Angeklagten in dem Strafverfahren 2 KLs 212 Js 46028/17 (13/18) mit Beschluss vom 05.02.2020 (Aktenzeichen 5 StR 624/19) als unbegründet verworfen hat, ist das Urteil der 2. Strafkammer (Jugendschutzkammer) des Landgerichts vom 26.06.2019 rechtskräftig.

Die Kammer hatte den nunmehr 45-jährigen Angeklagten im Juni 2019 nach 6 Verhandlungstagen wegen schwerem sexuellen Missbrauch eines Kindes in 6 Fällen und sexuellem Missbrauch einer Schutzbefohlenen in 8 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Der Verurteilung lag folgender Tatvorwurf (vgl. Pressevorschau vom Juni 2019) zugrunde:

Der Angeklagte, Gründer eines Box-Club in Salzgitter, sei in dem Box-Club als Trainer tätig gewesen und habe dort unter anderem ein damals 13-jähriges Mädchen trainiert. Der Angeklagte habe mit dem Mädchen neben der Zeit des Boxtrainings und der Boxwettkämpfe auch privat Zeit verbracht und so ein Vertrauensverhältnis zu ihr aufgebaut. In der Zeit von September 2015 bis zur Anzeigeerstattung am 13.09.2017 sei es regelmäßig zu sexuellen Handlungen zwischen dem Angeklagten und dem in diesem Zeitraum zwischen 13 und 15 Jahre alten Mädchen gekommen, unter anderem mehrmals gegen den Willen der Geschädigten zum Geschlechtsverkehr. Um die Geschädigte gefügig zu machen, habe er ihr damit gedroht, sie nicht am Boxtraining und an den Wettkämpfen teilnehmen zu lassen.


Kontakt:

Richterin am Landgericht

Maike Block-Cavallaro

Pressesprecherin

Landgericht Braunschweig

Münzstraße 17

38100 Braunschweig

Tel.: 0531 488-2374 bzw. 0178 3407304

Fax: 0531 488-2549

E-Mail: lgbs-pressestelle@justiz.niedersachsen.de











Artikel-Informationen

28.02.2020

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