Landgericht Niedersachen klar Logo

Revisionseinlegungen nach Urteil der 2. Strafkammer am 16.06.2022 in dem Strafverfahren 2 KLs 859 Js 20171/21 (19/21)

In dem Strafverfahren 2 KLs 859 Js 20171/21 (19/21), in dem am 16.06.2022 gegen die fünf Angeklagten nach insgesamt 39 Verhandlungstagen ein Urteil gesprochen worden ist, haben vier der fünf Angeklagten Revision gegen das Urteil eingelegt. Für die Durchführung der Revision ist der Bundesgerichtshof (BGH) zuständig.

Die Anklage gegen fünf Angeklagte im Alter zwischen 20 und 32 Jahren war ursprünglich wegen versuchten Totschlags, eines besonders schweren Falles des Landfriedensbruchs und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erhoben worden. Der Prozessbeginn fand am 14.10.2021 statt (zu den Einzelheiten s. Ergänzung der Pressevorschau Oktober 2021).

Die Revision richtet sich gegen folgende Verurteilungen:

Der (lt Anklage) 26-jährige Angeklagte ist wegen versuchten Totschlags in 2 Fällen, in einem Fall in Tateinheit mit versuchter Nötigung, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 6 Jahren verurteilt worden.

Der damals 25-jährige Angeklagte (jetzt 26) Angeklagte ist wegen versuchten Totschlags in 2 Fällen, in einem Fall in Tateinheit mit versuchter Nötigung, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 3 Monaten verurteilt worden.

Der damals 25 –jährige mitangeklagte Bruder des 32-Jährigen ist wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Der damals 20–jährige Heranwachsende ist wegen Beihilfe zum versuchten Totschlag in zwei Fällen, in einem Fall in Tateinheit mit versuchter Nötigung, zu einer Einheitsjugendstrafe von 4 Jahren unter Einbeziehung eines amtsgerichtlichen Urteils verurteilt worden.

Rechtskräftig ist hingegen das Urteil gegen den 32-jährigen Mitangeklagten, da sowohl er als auch die Staatsanwaltschaft nach der Urteilsverkündung Rechtsmittelverzicht erklärt hatten.

Der 32-Jährige ist wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit versuchter Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten verurteilt worden und im Übrigen - wegen des zweiten Tatkomplexes- freigesprochen worden.

Kontakt:

Richterin am Landgericht
Maike Block-Cavallaro
Pressesprecherin
Landgericht Braunschweig
Münzstraße 17
38100 Braunschweig

Tel.: 0531 488-2374 bzw. 0151/26355014
Fax: 0531 488-2549

E-Mail: lgbs-pressestelle@justiz.niedersachsen.de

Richterin am Landgericht
Lisa Rust
Pressesprecherin
Landgericht Braunschweig
Münzstraße 17
38100 Braunschweig

Tel.: (0531) 488-2546
Fax: (0531) 488-2665

E-Mail: lgbs-pressestelle@justiz.niedersachsen.de

Artikel-Informationen

erstellt am:
28.06.2022

Ansprechpartner/in:
Richterin am Landgericht Maike Block-Cavallaro

Landgericht Braunschweig
Pressesprecherin Block-Cavallaro
Münzstraße 17
38100 Braunschweig
Tel: 0531-488-2374
Fax: 0531-488-2550

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln