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Urteil der Jugendschutzkammer wegen sexuellen Missbrauchs rechtskräftig



Urteil der Jugendschutzkammer wegen sexuellen Missbrauchs rechtskräftig

Mit Beschluss vom 10.12.2019 hat der Bundesgerichtshof (AZ: 5 StR 552/19) die Revision des Angeklagten gegen das Urteil der 2. Strafkammer des Landgerichts Braunschweig vom 01.04.2019 (AZ: 2 KLs 212 Js 10463/14 (19/15)) verworfen.

Damit ist das Urteil rechtskräftig.

Die 2. Strafkammer hatte den Angeklagten nach 17 Verhandlungstagen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen – jeweils in zwei Fällen – zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 4 Jahren und 3 Monaten verurteilt. Die Kammer sah den Tatvorwurf der Anklage (vgl. Pressevorschau Dezember 2018) als erwiesen an.

Die Anklage ging davon aus, dass der nunmehr 85-jährigen Angeklagte in Schöningen in dem Tatzeitraum 2008 bis 2013 mit einem (zunächst 12jährigen) Jungen Kontakt aufgenommen habe und bei den anschließenden Besuchen des Jungen in seiner Wohnung habe der Angeklagte diesen zu sexuellen Handlungen gedrängt, bzw. sexuelle Handlungen an ihm vorgenommen.

Kontakt:

Richterin am Landgericht

Maike Block-Cavallaro

Pressesprecherin

Landgericht Braunschweig

Münzstraße 17

38100 Braunschweig

Tel.: 0531 488-2374 bzw. 0178 3407304

Fax: 0531 488-2549

E-Mail: lgbs-pressestelle@justiz.niedersachsen.de












Artikel-Informationen

erstellt am:
22.01.2020

Ansprechpartner/in:
Maike Block-Cavallaro

Landgericht Braunschweig
Richterin am Landgericht
Münzstraße 17
38100 Braunschweig
Tel: 0531-488-2374

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