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Urteilsverkündung im „Raser-Fall“



Die Schwurgerichtskammer hat die Urteilsverkündung im Raser-Fall (Aktenzeichen 9 Ks 11/19) auf Dienstag, den 10. März 2020, 10.00 Uhr, Saal nach Aushang, anberaumt.

Nach Beendigung der Beweisaufnahme haben die Prozessbeteiligten heute die Schlussplädoyers gehalten.


Die Staatsanwaltschaft, die nicht von einem Tötungsvorsatz des Angeklagten ausgeht, hat die Verurteilung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 6 Jahren und 11 Monaten (u. a. wegen Körperverletzung mit Todesfolge, verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz) gefordert.


Die Nebenklage hat die Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes beantragt und die Mordmerkmale zur Verdeckung einer Straftat und Tötung mit gemeingefährlichen Mitteln bejaht.


Die Verteidigung hat ebenfalls - wie die Staatsanwaltschaft- einen Tötungsvorsatz verneint und (wegen der Straßenverkehrsdelikte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz) die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten beantragt.


Am 10. März 2020 findet die Urteilsverkündung um 10. 00 Uhr statt. Den Saal entnehmen Sie bitte dem Aushang.



Kontakt:

Richterin am Landgericht

Maike Block-Cavallaro

Pressesprecherin

Landgericht Braunschweig

Münzstraße 17

38100 Braunschweig

Tel.: 0531 488-2374 bzw. 0178 3407304

Fax: 0531 488-2393

E-Mail: lgbs-pressestelle@justiz.niedersachsen.de









Artikel-Informationen

04.03.2020

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